Prüfwerkzeug für die Motormechanik

Kompression, Sichtprüfung und Dichtheit: womit sich mechanische Motorschäden eingrenzen lassen, bevor zerlegt wird.

Wofür wird das Werkzeug gebraucht?

Wenn Fehlercodes auf einen einzelnen Zylinder zeigen oder der Motor unrund läuft, entscheidet die Mechanik: Kompression, Ventilspiel, Kolben und Steuerzeiten. Kompressionsprüfung und Endoskopie liefern belastbare Werte, ohne den Motor zu öffnen.

Für welche Arbeiten ist es geeignet?

Kompressionsvergleich zwischen den Zylindern, Sichtprüfung von Brennraum, Ventilen und Ansaugtrakt (Ölkohle bei Direkteinspritzern), Lecksuche im Ansaug- und Ladeluftsystem sowie Druckprüfung des Kühlkreislaufs bei Verdacht auf Zylinderkopfdichtung.

Worauf sollte man achten?

Kompressionstester-Sätze mit Zündkerzenadapter passen ausschließlich an Ottomotoren; Dieselmotoren benötigen Glühkerzen- oder Injektoradapter und deutlich höhere Messbereiche. Gemessen wird warm, mit vollständig entlasteter Kraftstoff- und Zündanlage.

Wann braucht man professionelles Werkzeug?

Druckverlustprüfung, Steuerzeitenkontrolle mit motorspezifischem Arretierwerkzeug und alles rund um Steuerkette oder Zylinderkopf erfordern Erfahrung und Spezialwerkzeug – Fehler führen hier zum Motorschaden.

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